Hilfe zur Pflege im häuslichen Bereich

Ansprechpartner/in beim Landkreis Verden
Hilfe zur Pflege im häuslichen Bereich Frau Mahlke (Buchstaben A - H) Standort anzeigen
Landkreis Verden - Kreishaus, Zimmer 2013 (Eingang West, 2. OG)
Lindhooper Straße 67
27283 Verden (Aller)
Telefon: 04231 15-268
E-Mail:
Hilfe zur Pflege im häuslichen Bereich Frau Holfeld (Buchstaben I - J) Standort anzeigen
Landkreis Verden - Kreishaus, Zimmer 2016 (Eingang West, 2. OG)
Lindhooper Straße 67
27283 Verden (Aller)
Telefon: 04231 15-614
E-Mail:
Hilfe zur Pflege im häuslichen Bereich Herr Tomhave (Buchstaben K - Z) Standort anzeigen
Landkreis Verden - Kreishaus, Zimmer 2013 (Eingang West, 2. OG)
Lindhooper Straße 67
27283 Verden (Aller)
Telefon: 04231 15-499
E-Mail:

Allgemeine Informationen

Hilfe zur Pflege im häuslichen Bereich kann auf Antrag erhalten, wer pflegebedürftig ist und zu Hause wohnt. Die Höhe der Leistungen ist abhängig vom Grad der Pflegebedürftigkeit sowie vom Einkommen und Vermögen des pflegebedürftigen Menschen und der in der Haushaltsgemeinschaft lebenden Personen.

Pflegebedürftig sind Personen, die wegen ihrer Krankheit oder Behinderung für die gewöhnlichen und regelmäßig wiederkehrenden Verrichtungen im Ablauf des täglichen Lebens auf fremde Hilfe angewiesen sind.

Gewöhnliche und regelmäßig wiederkehrende Verrichtungen im Sinne des Gesetzes (§ 61 Abs. 5 SGB XII) sind:

  1. im Bereich der Körperpflege das Waschen, Duschen, Baden, die Zahnpflege, das Kämmen, Rasieren, die Darm- und Blasenentleerung,
  2. im Bereich der Ernährung das mundgerechte Zubereiten oder die Aufnahme der Nahrung,
  3. im Bereich der Mobilität das selbstständige Aufstehen und Zu-Bett-Gehen, An- und Auskleiden, Gehen, Stehen, Treppensteigen oder das Verlassen und Wiederaufsuchen der Wohnung,
  4. im Bereich der hauswirtschaftlichen Versorgung das Einkaufen, Kochen, Reinigen der Wohnung, Spülen, Wechseln und Waschen der Wäsche und Kleidung und das Beheizen.

Die Hilfe zur Pflege soll es pflegebedürftigen Menschen ermöglichen, ein möglichst selbständiges und selbst bestimmtes, der Würde des Menschen entsprechendes Leben in der gewohnten häuslichen Umgebung zu ermöglichen. In besonderem Maße soll die häusliche Pflege durch Angehörige, Nachbarn und Bekannte unterstützt und gefördert werden.

Für die Gewährung von Leistungen der ambulanten Pflege nach dem SGB XII gilt der Grundsatz der Nachrangigkeit gegenüber allen gleichartigen Leistungen nach anderen Rechtsvorschriften. Dazu gehören insbesondere die Leistungen der Pflegeversicherung.

Wie wird die Pflegebedürftigkeit festgestellt?
Der Umfang der Pflegebedürftigkeit wird in der Regel durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) geprüft. Abhängig vom Umfang der Pflegebedürftigkeit erfolgt die Zuordnung in eine Pflegestufe. Für Personen, die nicht krankenversichert sind, wird der Umfang der Pflegebedürftigkeit durch den Sozialhilfeträger festgestellt.

Wer kann Leistungen erhalten?
In Betracht für Leistungen der häuslichen Hilfe zur Pflege kommen folgende Personen, soweit die übrigen sozialhilferechtlichen Voraussetzungen (einkommens- und vermögensabhängige Leistung) vorliegen:

  • Pflegebedürftige, die pflegeversichert sind, deren Pflegebedarf aber unterhalb der Pflegestufe I liegt und die daher keine Leistungen der Pflegeversicherung erhalten,
  • Pflegebedürftige, die zwar Leistungen der Pflegeversicherung erhalten, die jedoch wegen der gesetzlich begrenzten Leistungsbeträge der Pflegeversicherung den individuellen Pflegebedarf nicht abdecken,
  • Pflegebedürftige, die Hilfen im Sinne der sogenannten "anderen Verrichtungen" nach § 61 Abs. 1, S. 2 SGB XII benötigen, zum Beispiel für Fuß- und Nagelpflege, Beaufsichtigung,
  • nicht pflegeversicherte Pflegebedürftige.

Pflegegeld
Pflegebedürftige, die sich für das Pflegegeld nach § 64 SGB XII entschieden haben, können daneben keine Pflegesachleistungen erhalten. Mit dem Pflegegeld stellt der Pflegebedürftige seine erforderliche Pflege in geeigneter Weise selbst sicher.

Pflegesachleistungen
Die Pflegesachleistungen werden von Pflegediensten erbracht und nach Leistungskomplexen abgerechnet. Bei der Entscheidung über den notwendigen Umfang der Hilfe wird das Gutachten des MDK sowie ggf. die Dokumentation der bisherigen Pflege herangezogen.

Hausnotruf-System
Das Deutsche Rote Kreuz Kreisverband Verden e. V. bietet für das gesamte Kreisgebiet die Bereitstellung eines Hausnotruf-Systems an. Der Landkreis Verden übernimmt im Einzelfall die einmaligen Anschlussgebühren für die Einrichtung dieses Systems bei hilfsbedürftigen, behinderten und kranken Menschen.

Kontakt:
Deutsches Rotes Kreuz
Kreisverband Verden e. V.
Frau Moje
Lindhooper Straße 20/22
27283 Verden (Aller)
Tel.: 04231 9245-15
Fax: 04231 81238
E-Mail: info@rotkreuz-verden.de